Bildungslandschaften

Vier Kinder liegen lachend auf der Wiese
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Besonderheiten von Ganztagsschulen im ländlichen Raum

Impulse für Schulentwicklung kommen sowohl aus städtischen als auch ländlichen Schulen. Zentrale Komponenten von Schule werden in beiden Siedlungsräumen unterschiedlich inszeniert: Organisation, Stellung der Schulleitung, Erwartungshaltung des Schulträgers, Rollen von Lehrerinnen und Lehrern oder auch Klassenzusammensetzungen, um nur einige zu nennen.
Buntstiftbild - Landschaft
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Kulturelle Vernetzung von Schulen

Bildungslandschaften und Kulturlandschaften unterscheiden sich in ihrem Fokus auf Bildung. Während Kommunen Bildungslandschaften entstehen lassen und Wert darauf legen, dass alle Einrichtungen aus der Perspektive: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ Ressourcen vernetzen, stellt eine Kulturlandschaft alle Facetten kultureller Einrichtungen einer Region dar.
(c) DKJS / D. Ibovnik
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Bildungslandschaften stärken die Qualität von Ganztagsschulen

Bildung gilt inzwischen als wichtiger Standortfaktor von Kommunen und spielt auch für Eltern, die aufgrund beruflicher Veränderungen umziehen müssen, eine große Rolle. Dabei geht es um mehr als um Kindergärten und Schulen, es geht um die Vielfalt und Qualität von Bildungsangeboten und ihre Vernetzung. Bildungslandschaften bieten Kindern und Jugendlichen viele Möglichkeiten auf formale, non-formale und informelle Art zu lernen und so ihren Weg ins Erwachsenenleben zu gehen.
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Bildung ist mehr als Schule!

Neue Steuerungsstrukturen in der Bildungspolitik sollen die Auswirkungen des sozialen Wandels flexibel und regionalspezifisch lösen. Das erhoffen sich zahlreiche Kommunen durch eine dezentrale Gestaltung von bildungspolitischen Aufgaben. Neben der besonderen Bedeutung der Kommunalisierung der Bildung trägt der Staat eine besondere Verantwortung.