Schulmanagement

Drei Jugendliche hangeln eine Mauer entlang
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Ganztagsschulen interkulturell gestalten

Ganztagsschulen stehen vor der Aufgabe, interkulturelle Erfahrungen und Kenntnisse zu vermitteln und können hierfür ihre innerschulische Diversität pädagogisch nutzen. Schülerinnen und Schüler können mit ihren individuellen kulturellen Erfahrungen entscheidend zum Gelingen solcher Projekte und Vorhaben beitragen ebenso wie Migrantenorganisationen. Diese werden bisher jedoch oft noch nicht umfänglich eingebunden.
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Vielfalt ermöglichen

Kinder sehen das meist ganz klar: Es ist nicht gerecht, wenn nicht alle mitmachen dürfen. Was vom Spielplatz her jeder kennt, spielt auch im Bildungssystem eine zunehmend größere Rolle - spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009. Die Diskussion um Inklusion wird seitdem unter verschiedenen Gesichtspunkten geführt: ethisch, finanziell, organisatorisch, juristisch, mal mehr sachlich, mal eher emotional. Häufig wird befürchtet, dass gute Schüler in ihrer Entwicklung gebremst oder Schüler mit Förderbedarf nicht ausreichend unterstützt werden.
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Gute Ganztagsschule

Auf der Suche nach guten Bedingungen für mehr und auch für anderes Lernen, verbunden mit dem Anspruch nach Bildungsgerechtigkeit, stößt man unweigerlich auf das Modell der Ganztagsschule. Es ist bekannt, dass Ganztagsschulen das Familienleben berufstätiger Eltern entlasten und Heranwachsenden optimale Bildungschancen bieten. Und: Die Nachfrage nach Ganztagsschulen steigt.
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Qualitätsentwicklung durch Feedback-Kultur

Die Idee, die am Anfang beim Brandenburger Fontane-Gymnsasium in Rangsdorf stand, war, das demokratische Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln. Ihnen sollte die kontinuierliche Möglichkeit einer Einflussnahme auf Schule und Unterricht ermöglicht werden. Damit sollten die Jugendlichen angeregt werden, stärker Verantwortung für ihre Schule zu übernehmen.
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"Schule bis 16 Uhr wäre ein Traum!"

Wie sieht die Arbeit an einer Ganztagsschule konkret aus? Haben Lehrkräfte einen größeren methodischen Gestaltungsspielraum? Muss man wirklich länger arbeiten? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Professionen? Verändert sich die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern oder zu den Eltern? Eine Lehrerin, eine Erzieherin und ein Lehrer von Ganztagsschulen aus Thüringen berichten über Präsenzzeiten, Logbücher und Hausaufgaben.