Beteiligung

Sechs Kinder planen an einem Tisch
© DKJS / Thorsten Seithe

Partizipation fördert Schulkultur

Die Schule vom Kind aus denken. Dieser Satz ist leichter gesagt als getan. Denn Erwachsene organisieren den Schulalltag, sorgen dafür, dass Unterricht und Angebote stattfinden. Mit diesem funktionalen Blick bestimmen die Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal, was wann wie geschieht und wofür Ressourcen, zeitliche und finanzielle, eingesetzt werden. Somit prägen Sie auch nachhaltig das Schulklima und die Schulkultur.
(c) DKJS / D. Ibovnik
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Ganztagsschule als "gerechte Gemeinschaft"?

Wenn Schülerinnen und Schüler den ganzen Tag in ihrer Schule bleiben, dann vor allem, weil sie sich dort wohlfühlen und Gemeinschaft erleben. Pädagogen und Schüler treffen im Ganztag nicht nur im Unterricht aufeinander, sondern sie begegnen sich z.B. auch beim Essen und im Freizeitbereich. Dabei entsteht meist eine größere Nähe, aber gleichzeitig auch der Bedarf, sich mit einem breiteren Themenspektrum gemeinsam auseinanderzusetzen.
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Qualitätsentwicklung durch Feedback-Kultur

Die Idee, die am Anfang beim Brandenburger Fontane-Gymnsasium in Rangsdorf stand, war, das demokratische Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln. Ihnen sollte die kontinuierliche Möglichkeit einer Einflussnahme auf Schule und Unterricht ermöglicht werden. Damit sollten die Jugendlichen angeregt werden, stärker Verantwortung für ihre Schule zu übernehmen.
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Jugendliche in der Ganztagsschule herausfordern

Die alten Griechen perfektionierten es, doch Heranwachsende müssen es erst einmal üben: Sachlich und überlegt miteinander zu diskutieren. Wer ein kontroverses politisches Thema diskutieren möchte, muss sich im Vorfeld ausführlich vorbereiten. Nur so können die jungen Diskutierenden gemeinsam und vernünftig abwägen, wie sich öffentliche Probleme und Herausforderungen bewältigen lassen.
Kinderrechte und Kinderschutz in der Ganztagsschule
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Kinderrechte und Kinderschutz in der Ganztagsschule

An Ganztagsschulen stellt sich die Frage nach Kinderrechten und Kinderschutz drängend, weil die Schule einen größeren Teil der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen umfasst und die dort erlebten Erfahrungen auf alle Lebensbereiche ausstrahlen. Daraus ergeben sich große Chancen, Kindern und Jugendlichen, ihren Rechten und ihrem Schutz den notwendigen Raum zur Entfaltung zu geben.
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Partizipation – von der Teilnahme zur Teilhabe

„Die Welt retten!“ - „Mitbestimmung!“ - „Lehrern die Meinung sagen!“ - „Lebendiges Lernen!“ - „Selbstbestimmung!“ - „Gemeinsam Schule verändern!“ Die Postulate von Schülerinnen und Schülern, die aktiv an der Schulentwicklung teilnehmen möchten, drücken weit mehr aus als nur vordergründige Appelle. Vielmehr spiegeln sie, wie etwa „Betroffene zu Beteiligten machen“, das Wesen von nachhaltigen Beteiligungsprozessen wider.
Cover der DVD-Box

Vielfalt und Demokratie an der Grundschule

Ein Film der Serviceagentur Ganztägig Lernen Rheinland-Pfalz geht folgenden Fragen nach: Wie nehmen Kinder und Jugendliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren Lerngruppen wahr? Was hilft ihnen, sich gegenseitig in ihrer Einzigartigkeit anzuerkennen und auf diese Weise voneinander zu lernen? Wo und wie können sie in der Ganztagsschule Verantwortung für ihre individuellen Bedürfnisse, Belange und Lernwege übernehmen, das Schulleben mitgestalten und Konflikte konstruktiv lösen?