Lehr- und Lernformen

DKJS/D. Ibovnik
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„Inklusion heißt Lernen ohne Gleichschritt“

Inklusion ist weit mehr als das gemeinsame Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern. Der Hamburger Bildungswissenschaftler Prof. Thomas Trautmann beschreibt Inklusion als die Vision, allen Kindern gerecht zu werden. Eine Vision, die umsetzbar ist. An Schulen, die sich trauen, Unterricht und die Rolle von Pädagogen zu verändern.Inklusion ist in aller Munde. Woher stammt der Begriff?
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"Gütesiegel Individuelle Förderung"

Das Material versteht sich als ein Qualitätsrahmen für Schulen, die individuelle Förderung in ihrem Schulalltag verankern wollen. Referenzschulen in NRW haben den Leitfaden erarbeitet. Mit diesem werden jährlich neue Schulen zertifiziert. Der Leitfaden gibt Hinweise, wie auf den Ebenen von Unterrichts-, Personal- und Schulentwicklung nachhaltige Veränderungen erzielt werden. Material öffnen
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Schule schafft sich Traditionen

Die Herbert-Tschäpe-Oberschule fokussiert das Praxislernen. Betriebe und Gewerke des Umlandes werden in die Berufsfrühorientierung einbezogen. Der lebensnahe Unterricht begeistert die Schülerinnen und Schüler. Neben Berufen wird auch Fußball zum Lerngegenstand. Selbständige Lernprozesse werden neuerdings durch die Arbeit mit Logbüchern unterstützt.
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Zusammen besser sein

Lernen soll an der Schule in Badenstedt nicht mehr über ein differenziertes Kurssystem gestaltet werden. In den Klassen lernen Schüler mit unterschiedlichem Leistungsvermögen gemeinsam. Das Ziel: Jeder soll auf seinem Niveau und in seiner Geschwindigkeit Fortschritte machen.
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Jungen und Mädchen

Der theoretische Diskurs zur Gender-Thematik hat sich akademisch in höchstem Maße weiterentwickelt. Der Transfer von Erkenntnissen in die Praxis, insbesondere in die schulische Praxis, steckt jedoch noch in den Anfängen. Die Broschüre "GanzGut" zielt darauf ab, die Pädagoginnen und Pädagogen für die unterschiedlichen Bedürfnisse beider Geschlechter zu sensibilisieren und im Kontext ganztägiger …
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Lernen ohne Gleichschritt

Mit differenzierte Lernformen wird die Grundschule Landsberger Straße den unterschiedlichen Entwicklungen der Kinder gerecht. Die individuelle Arbeit der Schüler wird in einem Logbuch strukturiert, mit dem die Kinder und Lehrkräfte jeweils Woche für Woche planen. Von Britta Kuntoff

Lernzeit statt Frontalunterricht

Täglich 90 Minuten Lernzeit stehen auf dem Stundenplan der Grundschule Comenisstraße in Braunschweig. Einzeln, mit Partnern oder in einer größeren Gruppe lernen die Schüler selbständig und fächerübergreifend. Die offenen Türen bringen die Kinder der unterschiedlichen Jahrgänge zusammen. Von Britta Kuntoff Die Comeniusstraße ist ziemlich eng, sehr grade, kaum grün, wenig befahren und gehört mit Sicherheit zu den unauffälligeren ihrer Art.