Vision

Bücherstapel und ein Wecker
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Fortbildungen zu Inklusion

Inklusion stellt Schulen vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Schon der Inklusionsbegriff wird unterschiedlich gehandhabt: Die eine verstehen darunter das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung, für die anderen umschreibt er den Anspruch aller Menschen auf die gleichberechtigte Teilhabe am gesamten gesellschaftlichen Leben, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer Behinderung.
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Vielfalt ermöglichen

Kinder sehen das meist ganz klar: Es ist nicht gerecht, wenn nicht alle mitmachen dürfen. Was vom Spielplatz her jeder kennt, spielt auch im Bildungssystem eine zunehmend größere Rolle - spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention 2009. Die Diskussion um Inklusion wird seitdem unter verschiedenen Gesichtspunkten geführt: ethisch, finanziell, organisatorisch, juristisch, mal mehr sachlich, mal eher emotional. Häufig wird befürchtet, dass gute Schüler in ihrer Entwicklung gebremst oder Schüler mit Förderbedarf nicht ausreichend unterstützt werden.
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Aufbruch in eine neue Zeit

Die Albert-Schweitzer-Schule in Hannover macht ihr Ganztagsangebot an vier Tagen in der Woche verbindlich. Das neue Konzept kommt nicht nur bei Lehrkräften und Eltern gut an: Auch den Sozialpädagoginnen, Erziehern und allen anderen außerschulischen Mitarbeitern gibt das neue Rhythmisierungsmodell viel mehr Spielraum bei der Gestaltung des Schulalltags. Von Beate Köhne
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Ziele diskutieren – Wege vergleichen

Zwischen dem ersten und zweiten Treffen war es die Aufgabe der beteiligten Schulen, ein eigenes Entwicklungsvorhaben zu priorisieren und in die Netzwerkarbeit einzubringen. In dieser Zeit hatte die einzelne Schule Gelegenheit, sich ihrer Stärken bewusst zu werden, aber vor allem ein neues Kapitel eigener Schulentwicklung aufzuschlagen und per Zielvereinbarung sich selbst und dem Netzwerk ein Konzept vorzustellen.
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Ideen durchdenken - Ziele vereinbaren

Die Beteiligten der schulischen Netzwerke haben sich für einen ersten Austausch im brandenburgischen Liebenwalde getroffen. Insgesamt haben sich im September 2010 sechs Netzwerke gegründet. Die Schulen haben dabei die Gelegenheit genutzt, um sich gegenseitig kennen zu lernen und sich auf die gemeinsame Arbeit vorzubereiten. Ideen eigene Vorhaben wurden gesucht und diskutiert.
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Endstation Wedding? – Von wegen!

Denn Karin Babbe hat Visionen, die nicht bloß Träume bleiben sollen. Ganz handfest wollen die zielstrebige Schulleiterin der Erika-Mann-Grundschule und ihr Kollegium in Berlin gute Schule machen, effektiv Lernstrategien weiter entwickeln und neue Bildungskonzepte umsetzen. Dass dies in den 14 Jahren seit der Schulgründung gelungen ist, mag sicher an einem großen Arbeitseinsatz und echter Freude am Lehrerberuf liegen. Doch was diese Schule tatsächlich so ganz besonders und herausragend macht, sind die Fässer von Herzblut, die in jeder Mauerpore des denkmalgeschützten Gebäudes zu stecken scheinen.
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Schulentwicklung - nahe dran

Ilse Kamski (IFS Dortmund) von Dr. Cornelia Alban Die Werkstatt „Entwicklung und Organisation von Ganztagsschulen“ wird vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund unter Leitung von Professor Dr. Heinz Günter Holtappels und den Mitarbeitenden Ilse Kamski und Thomas Schnetzer als Programmelement von „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ seit Februar 2005 durchgeführt …