Lernende Schule

Abbildung Material der DKJS
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Lernkultur, Schulkultur, Lebensweltorientierung und Öffnung von Schule stehen in enger Beziehung zueinander. Verändert man nur ein Rädchen im System, werden sich viele weitere automatisch mitbewegen. Häufig verlaufen Veränderungsprozesse zeitversetzt, mal bewegen sie sich auch parallel zueinander – immer verhalten sie sich jedoch dynamisch. Somit ist nur eine Schulgemeinschaft, die sich als lernendes und sich ständig verändernde Organisation begreift, überhaupt in der Lage, systematische Schulentwicklung zu betreiben. Dieses Selbstverständnis ist die Grundvoraussetzung allen möglichen Wandels.

Schulentwicklungsprozesse durchlaufen mehrere Phasen – von der Idee bis zur Evaluation. Sie bedürfen einer guten inner- und außerschulischen Koordination, bei der der Schulleitung sowie dem gesamten Schulmanagement eine zentrale Rolle zukommt. Gemeinsam im Schulteam eine Vision zu entwickeln steht am Beginn einer jeden Veränderung. Um sie Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es die Bereitschaft und den Wunsch zu lernen durch Fort-und Weiterbildungen oder auch in Netzwerken. Diese Form des „Voneinander-Lernens“ hat sich für Schulentwicklungsprozesse als besonders fruchtbar herausgestellt. Sie ermöglichen die Reflexion eigener Veränderungsvorhaben sowohl im Schulteam und gemeinsam mit Netzwerkpartnern von außen.

Die Unterthemen im Überblick:

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Herausforderungen der Ganztagsschule

In dieser Werkstatt standen innerschulische, organisatorische Bedingungen und Gestaltungsansätze, Schulkonzeptionen und pädagogische Entwicklungsfragen im Mittelpunkt. Ziel war es, vorhandenes Wissen und Erfahrungsbestände in praktische Konzepte umzuwandeln, die in Schulen umgesetzt werden können. Die Werkstatt wurde vom Institut für Schulentwicklungsforschung der Technischen Universität Dortmund betreut und stand unter der Leitung von Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählten: