Lernende Schule

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Lernkultur, Schulkultur, Lebensweltorientierung und Öffnung von Schule stehen in enger Beziehung zueinander. Verändert man nur ein Rädchen im System, werden sich viele weitere automatisch mitbewegen. Häufig verlaufen Veränderungsprozesse zeitversetzt, mal bewegen sie sich auch parallel zueinander – immer verhalten sie sich jedoch dynamisch. Somit ist nur eine Schulgemeinschaft, die sich als lernendes und sich ständig verändernde Organisation begreift, überhaupt in der Lage, systematische Schulentwicklung zu betreiben. Dieses Selbstverständnis ist die Grundvoraussetzung allen möglichen Wandels.

Schulentwicklungsprozesse durchlaufen mehrere Phasen – von der Idee bis zur Evaluation. Sie bedürfen einer guten inner- und außerschulischen Koordination, bei der der Schulleitung sowie dem gesamten Schulmanagement eine zentrale Rolle zukommt. Gemeinsam im Schulteam eine Vision zu entwickeln steht am Beginn einer jeden Veränderung. Um sie Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es die Bereitschaft und den Wunsch zu lernen durch Fort-und Weiterbildungen oder auch in Netzwerken. Diese Form des „Voneinander-Lernens“ hat sich für Schulentwicklungsprozesse als besonders fruchtbar herausgestellt. Sie ermöglichen die Reflexion eigener Veränderungsvorhaben sowohl im Schulteam und gemeinsam mit Netzwerkpartnern von außen.

Die Unterthemen im Überblick:

Gelingende Schulentwicklung

Eindrücke einer Studienreise nach Finnland Der Fokus lag auf dem finnischen Schulsystem. Während der vor allem durch PISA ausgelösten deutschen Bildungsdiskussion wurde immer wieder nach Finnland geschaut: Weshalb hatte das skandinavische Land bei PISA so gut abgeschnitten? Welches sind die zentralen Gelingensbedingungen für ein erfolgreiches Schulsystem?
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Mit Qualität umgehen

Qualität ist komplex und vielschichtig: Es gibt unterschiedliche Erwartungen an und Vorstellungen über die Ganztagsschule von Seiten der Eltern, der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte sowie der außerschulische Partner von Ganztagsschulen. Qualität wird durch gegebene und manchmal auch kaum veränderbare Rahmenbedingungen beeinflusst (z.B. Räumlichkeiten, Personalumfang, Finanzrahmen), aber auch durch ganz subjektive Einflüsse, Werte oder Interessen.
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Schulentwicklung - nahe dran

Ilse Kamski (IFS Dortmund) von Dr. Cornelia Alban Die Werkstatt „Entwicklung und Organisation von Ganztagsschulen“ wird vom Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) der Universität Dortmund unter Leitung von Professor Dr. Heinz Günter Holtappels und den Mitarbeitenden Ilse Kamski und Thomas Schnetzer als Programmelement von „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ seit Februar 2005 durchgeführt …
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Qualitätsentwicklung in Rheinland-Pfalz

Quellentexte zur Qualität von GTS Jung, Johannes Qualitätskriterien für die Arbeit an der Ganztagsschule. in: SchulVerwaltung HE/RP Nr. 6/2006 S.183 f. Wunder, Dieter Die Ganztagsschule in Rheinland-Pfalz. Pädagogisch-didaktische Aspekte der konstituierenden Handlungsfelder der Ganztagsschule in Angebotsform. PZ-Information 1/2006 Qualitätsbereiche individuelle Förderung,