Lernende Schule

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Lernkultur, Schulkultur, Lebensweltorientierung und Öffnung von Schule stehen in enger Beziehung zueinander. Verändert man nur ein Rädchen im System, werden sich viele weitere automatisch mitbewegen. Häufig verlaufen Veränderungsprozesse zeitversetzt, mal bewegen sie sich auch parallel zueinander – immer verhalten sie sich jedoch dynamisch. Somit ist nur eine Schulgemeinschaft, die sich als lernendes und sich ständig verändernde Organisation begreift, überhaupt in der Lage, systematische Schulentwicklung zu betreiben. Dieses Selbstverständnis ist die Grundvoraussetzung allen möglichen Wandels.

Schulentwicklungsprozesse durchlaufen mehrere Phasen – von der Idee bis zur Evaluation. Sie bedürfen einer guten inner- und außerschulischen Koordination, bei der der Schulleitung sowie dem gesamten Schulmanagement eine zentrale Rolle zukommt. Gemeinsam im Schulteam eine Vision zu entwickeln steht am Beginn einer jeden Veränderung. Um sie Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es die Bereitschaft und den Wunsch zu lernen durch Fort-und Weiterbildungen oder auch in Netzwerken. Diese Form des „Voneinander-Lernens“ hat sich für Schulentwicklungsprozesse als besonders fruchtbar herausgestellt. Sie ermöglichen die Reflexion eigener Veränderungsvorhaben sowohl im Schulteam und gemeinsam mit Netzwerkpartnern von außen.

Die Unterthemen im Überblick:

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"Schule bis 16 Uhr wäre ein Traum!"

Wie sieht die Arbeit an einer Ganztagsschule konkret aus? Haben Lehrkräfte einen größeren methodischen Gestaltungsspielraum? Muss man wirklich länger arbeiten? Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Professionen? Verändert sich die Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern oder zu den Eltern? Eine Lehrerin, eine Erzieherin und ein Lehrer von Ganztagsschulen aus Thüringen berichten über Präsenzzeiten, Logbücher und Hausaufgaben.
Ohne Hindernisse: Eine Schule für alle
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Ohne Hindernisse: Eine Schule für alle

Eine Ganztagsschule, an der alle Kinder und Jugendlichen gut lernen und sich frei bewegen können, unabhängig von ihren körperlichen und geistigen Voraussetzungen und Fähigkeiten, ist immer eine barrierefreie Schule. Was „Barrierefreiheit“ genau heißt und welche baulichen Anforderungen damit verbunden sind, erläutert die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen auf der Webseite www.sichere-schule.de
Drehscheibe an der Tür der Sozialpädagogin an der Penzberger Mittelschule

Halbtagsschule mit Ganztagsklassen

An der Bürgermeister-Prandl-Mittelschule in Prenzberg lernen die Jahrgangsstufen 5, 6 und 9 seit fünf Jahren in Ganztagsklassen. Dafür hat die Schule umgebaut und Platz für eine neue Mensa und zusätzliche Kurse geschaffen. Und sie hat ihre Türen geöffnet – für außerschulische Partner, die Kunst-, Sport und Berufsvorbereitungskurse anbieten.