Beteiligung

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Wenn Schule ein Stück Zuhause wird

... oder: Schule muss ja nicht am Schulzaun enden! "Wir müssen die Kinder genauer anschauen und mit ihnen reden und ihre Fragen ernst nehmen. Es geht um emotionale Verbindlichkeit. Die Schule muss, und das gilt jetzt nicht nur für die Ganztagsschule, Kinder akzeptieren und respektieren. Und damit komme ich zum Schlüssel für eine gute Ganztagsschule: Beteiligung der Kinder." Lothar Krappmann im Gespräch mit Oggi Enderlein
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Methoden für Demokratie

Sammlung vom Handlungswissen Neben dem Elternhaus sind die Kindergärten und Grundschulen entwicklungsbestimmende Umgebungen, in denen u.a. durch emotionale Zuwendung, gleichberechtigten Umgang und soziale Wertschätzung die Basis für die Fähigkeit, in autonomer Weise an demokratischen Prozessen zu partizipieren, gelegt wird. Wenn Kinder Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten ausbilden sollen, auf …
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Schulprogramme gemeinsam entwickeln

Das Einlassen auf grundsätzliche Veränderung, das Zulassen einer ergebnisoffenen Verlaufsform, das Erfassen aktueller Problemfelder, die Beschäftigung mit theoretischen Ansätzen, das Aushandeln gemeinsamer Ziele sowie das Erarbeiten, Diskutieren und Beschließen relevanter Maßnahmen zur Zielerreichung waren die Knoten- und Scheitelpunkte, die den Prozess spannend machten bzw. die Spannung aufrechterhielten.
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Partizipation bei der Entwicklung von Klassenregeln

Die meisten Schülerinnen und Schüler wünschen sich ein besseres Klassenklima, in dem man keine Angst haben muss, die eigene Meinung zu sagen oder Fehler zu machen. Für ein vertrauensvolles Lernklima und für das Wohlfühlen in einer Klassengemeinschaft ist es wichtig, sich auf Verhaltensregeln zu einigen, die von allen SchülerInnen akzeptiert werden können und auch eingehalten werden.
Ohne Hindernisse: Eine Schule für alle
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Mitbestimmung im Alltag der Klasse

Schule ist in den meisten Fällen geprägt von den Vorstellungen und Planungen der Lehrkräfte und Behörden und lässt oft wenig Raum für die Ideen und Ansichten der Kinder und Jugendlichen. Es gilt zu fragen: An welcher Stelle können Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und Ideen zur Gestaltung des Schullebens und der Schule einbringen? Wo werden demokratische Entscheidungen im …
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Kooperationswirkungen aus Schülersicht

Auszüge aus der Evaluation des Wettbewerbes der Kooperationen "Zeigt her eure Schule" In der Folge sind aus den Wettbewerbsbeiträgen Stimmen der Betroffenen eingesammelt. Die Schüler/innen sind zwischen sechs und achtzehn Jahren alt. Sie äußern sich über Betreuungs- und Freizeitangebote genauso wie über den von Kooperationspartnern übernommenen Unterricht. Gerade die Vielfalt der den …
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Demokratiepädagogik in der Ganztagsschule

Demokratiepädagogik umfasst pädagogische, insbesondere schulische und unterrichtliche Bedingungen und Aktivitäten zur Förderung von Kompetenzen, die Menschen benötigen, um an Demokratie als Lebensform teilzuhaben und diese in Gemeinschaft mit anderen Menschen aktiv zu gestalten; um sich für eine demokratische Gesellschaftsform zu engagieren und sie durch Partizipation und Mitwirkung in lokalen und globalen Kontexten mitzugestalten und um Demokratie als Regierungsform durch aufgeklärte Urteilsbildung und Entscheidungsfindung zu bewahren und weiterzuentwickeln.