Schülerin malt auf großem Stück Papier. Im Hintergrund ein Fenster

Damit Schule allen an ihr Beteiligten gerecht wird, lohnt es sich zu fragen: Was erleben wir? Was brauchen und was wünschen wir uns? Feedback ist Ausgangspunkt für ein Schulklima, in dem sich alle gleichermaßen entfalten können. Für Schülerinnen und Schüler geht es um Lernfreude, für ihre Pädagoginnen und Pädagogen um die professionelle Ausübung ihres Berufs, die sich an den Vorerfahrungen und Interessen der Kinder und Jugendlichen orientiert. Beim Feedback sind alle gefragt, auch Eltern und Kooperationspartner. Gerade an Ganztagsschulen treffen viele Menschen und Professionen aufeinander – in unterschiedlichen und oft noch ungewohnten Rollen. Gerade dann unterstützt Feedback gegenseitiges Verständnis, Teilhabe aller und Qualität des Miteinanders und der Angebote.

Bei diesem Monatsthema geht es um folgende Fragen:

  • Wie gestaltet sich eine lebendige Feedbackkultur, die von allen Beteiligten als Gewinn betrachtet wird? Was hat sich bewährt und was sind Scheinprozesse?
  • Wie gelingt der Austausch über Ergebnisse von Feedback?
  • Wie fließen die Ergebnisse des Feedbacks in den Unterricht, in die Angebote, in den Schulalltag ein? 
Drei Schülerinnen sitzen am Tisch und diskutieren- PCs im Hintergrund

Die Perspektive von Schülerinnen und Schüler auf den Unterricht ist eine andere als die der Lehrerinnen und Lehrer. Auch die Schülersicht auf das Lehren und Lernen wird daher wissenschaftlich untersucht, um die auch die erlebte Unterrichtsqualität zu erfassen.

Überschirft eine Flipchartpapiers

Unterricht ist ein komplexes und damit oft nicht leicht zu durchschauendes Geschehen – und das für alle Beteiligten. Das betrifft die Anforderungen, die Einflussfaktoren und die Wirkungen von Unterricht. Folgt man diesem Verständnis von Feedbackarbeit, dann ist Feedback kein Beurteilungs- sondern ein Entwicklungsinstrument.