Erwachsende sitzen an einem Tisch und bearbeiten ein Plakat

Eine gute Ganztagsschule braucht die Kompetenzen und das Engagement unterschiedlicher Professionen und Partner. Was einfach klingt, ist allerdings anspruchsvoll und eine kleine Kunst, wenn dabei unterschiedliche Zuständigkeiten, Verantwortungen und Voraussetzungen im Spiel sind. Eine gute Kooperation gelingt dann, wenn dies nicht als Hürde, sondern systematisch als Chance für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision und eines gemeinsamen Handelns verstanden wird. Und das kann, je nach Thema, auch in einer Schule ganz unterschiedlich aussehen: Manchmal geht es um Klärung von Zuständigkeiten, oft um Aufgabenteilung oder abgestimmtes Vorgehen, manchmal um ein kollaboratives Arbeiten, bei dem gemeinsam etwas entwickelt wird.

  • Wie können Kooperationspartner die Veränderung der Lernkultur unterstützen?
  • Hausaufgaben als Kooperationsthema: welche Wege sind denkbar?
  • Friedliche Koexistenz, Kooperation,  Kollaboration - was passt zu uns und zu unseren Themen?
     
Junge am PC

Obwohl die Nutzung digitaler Medien mittlerweile allgegenwärtig ist, bleibt ihr Einsatz bei der Gestaltung von Unterricht noch hinter den Erwartungen  - vor allem auch der Schüler und Schülerinnen - zurück. Dabei sind die Chancen für individualisiertes und adaptives Lernen evident und könnten besonders in der Begabungsförderung eine große Rolle spielen.

Begabungsförderung in der Ganztagsschule

Mit dem Begriff „Begabung“ wird in der Ganztagsschule das gesamte Leistungsvermögen eines Kindes verstanden. Je nach Entwicklungsstand werden dabei leistungsbezogene Potentiale, als Voraussetzungen verstanden, die durch Unterricht und im Rahmen von Lernangeboten eine systematische Anregung, Begleitung und Förderung erfahren. Begabte Kinder werden in die Lage versetzt, ihre Möglichkeiten zu nutzen.