Wenn der Raum das Lernen unterstützt

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„Innere Unkonzentriertheit und Unruhe findet ihren Ausdruck im äußeren Raum. Kinder, Jugendliche und auch wir Erwachsene, Lehrer, Erzieher und Eltern, brauchen ruhige, klare und liebevoll gestaltete Räume für freudvolles Arbeiten und Lernen, besonders auch in schwierigen Zeiten.“ (Beate Prügner)

Wie können Licht und Luft, Farbe und Form zum Denken und kreativen Arbeiten anregen? Welche Rolle spielen Sitzordnungen für das Gelingen von Gruppenarbeiten? Wie wirken ruhige Linien, Fensterfronten und die Raummitte in Klassenzimmern?

Die Materialien der Architektin Beate Prügner geben viele Anregungen zur lernförderlichen Raumgestaltung. Als Ideenquelle und als Checkliste gut nutzbar, laden sie dazu ein, Schülerinnen, Schüler und pädagogische Fachkräfte an der Planung und Gestaltung von Ganztagsschulräumen zu beteiligen.

„Ein Raum gestaltet sich auf Basis der Beziehung von Mensch und Raum unter dem Gesichtspunkt: wer macht was, wann, wo und mit wem? Die Arbeit mit dem Raum entsteht in Zusammenarbeit mit den Lehrern und Schülern. Raumvorgaben und Bedürfnisse bilden die Basis für die Raumgestaltung“, beschreibt Beate Prügner ihre Herangehensweise.

 

13.12.2012

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