Kinder sitzen auf der Wiese

In der Schule erleben wir die Vielfalt unserer Gesellschaft am stärksten. Hier lernen Kinder und Jugendliche zusammen, auch wenn sie sich hinsichtlich ihrer Nationalität und Religion, in ihrem Geschlecht, familiären Hintergrund oder Interesse unterscheiden. Beim Miteinander im Unterricht, in den Pausen, beim Mittagessen, in Arbeitsgruppen oder an anderen Lernorten ergeben sich für die Kindern und Jugendliche viele Möglichkeiten, sich kennen und das bis dato Unbekannte schätzen zu lernen.

Von allein entwickelt sich interkulturelle Kompetenz jedoch weder bei Schülerinnen und Schülern noch bei den Lehrkräften und den pädagogischen Mitarbeitern. Die Förderung des reflektierten Umgangs mit unterschiedlichen Werthaltungen, der konstruktiven Interaktion und interkulturellen Handlungskompetenz sind entscheidende Querschnittsaufgaben von Schule. Wenn die Schule alle Kinder und Jugendlichen zu Schul- und Bildungserfolg führen möchte, können folgende Fragen hilfreich sein:

  • Woran erkennt man eine interkulturelle Ganztagschule? Welche Regeln und Rituale ermöglichen ein interkulturelles Schulklima?
  • An die Lebenswelt Interessen und Vorerfahrungen von Kinder und Jugendlichen anknüpfen, was bedeutet das für das Lernen und die Gestaltung von Lern- und Bildungszeiten?
  • Elternarbeit und Kooperation mit außerschulischen Partnern– was funktioniert, welche guten Beispiele gibt es?
Zwei Schüler arbeiten gemeinsam

Der Anspruch von interkulturellem Lernen erfordert auch immer pädagogische Konsequenzen. Interkulturelle Bildung und Erziehung geht davon aus, dass Weltoffenheit und Toleranz durch entsprechende Lernkonzepte und Lernangebote entwickelt werden können.

Logo des Transferforums 2014

Am 16. Mai 2014 findet das 5. Transferforum  „Qualitätsentwicklung – wie geht’s zur guten Ganztagsschule?“ in der Brandenburgischen Staatskanzlei (Potsdam) statt.  Hier finden Sie Informationen zum Programmablauf und zur Anmeldung. Anmeldungen sind bis zum 25. April möglich.