Erwachsende sitzen an einem Tisch und bearbeiten ein Plakat

Eine gute Ganztagsschule braucht die Kompetenzen und das Engagement unterschiedlicher Professionen und Partner. Was einfach klingt, ist allerdings anspruchsvoll und eine kleine Kunst, wenn dabei unterschiedliche Zuständigkeiten, Verantwortungen und Voraussetzungen im Spiel sind. Eine gute Kooperation gelingt dann, wenn dies nicht als Hürde, sondern systematisch als Chance für die Entwicklung einer gemeinsamen Vision und eines gemeinsamen Handelns verstanden wird. Und das kann, je nach Thema, auch in einer Schule ganz unterschiedlich aussehen: Manchmal geht es um Klärung von Zuständigkeiten, oft um Aufgabenteilung oder abgestimmtes Vorgehen, manchmal um ein kollaboratives Arbeiten, bei dem gemeinsam etwas entwickelt wird.

  • Wie können Kooperationspartner die Veränderung der Lernkultur unterstützen?
  • Hausaufgaben als Kooperationsthema: welche Wege sind denkbar?
  • Friedliche Koexistenz, Kooperation,  Kollaboration - was passt zu uns und zu unseren Themen?
     
Vier Kinder liegen im Kreis

Multiprofessionelle Kooperation versteht sich mittlerweile als eine Voraussetzung gelingender Ganztagsschule. Kooperation und Partizipation sind die Grundlagen für gelungenes Lernen und Miteinander. Zurecht werden Ganztagsschulen damit zu einer geeigneten Schulform, um auf die verschiedenen Herausforderungen zu reagieren. Denn Kinder und Jugendliche besitzen im Lebensalltag meist nur noch wenige Möglichkeiten für aktives, selbständiges und verantwortliches Handeln.

Mehr Perspektiven: Ganztagsschule mit Partnern

Es geht bei Kooperation in der Schule immer um die Unterschiedlichkeit in der pädagogischen Arbeit. Partner in der Schule zu haben, ermöglicht es von unterschiedlichen Seiten auf Heranwachsende zu blicken. Begegnungen zwischen Lehrerinnen und Lehrern mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern sind die Chance auf mehr Perspektiven und alternative Erfahrungen im pädagogischen Handeln.