Wie kann Schulentwicklung partizipativ gelingen?

Workshop "Netzwerk Ganztagsschule" am Freitag, 16:00 - 18:00 Uhr, in Raum A6

Die drei beteiligten Schulen arbeiten seit über einem Jahr im bundesweiten Netzwerk Ganztagsschule zusammen. In diesen Netzwerken steht das Voneinander lernen im Vordergrund und bei regelmäßigen Treffen werden die Veränderungsprozesse der einzelnen Schule gemeinsam reflektiert. Die Schulvertreter aus den Bundesländern Hessen, Sachsen und Thüringen stellen Instrumente ihrer Schulentwicklung wie kollegiale Hospitation, pädagogische Tage mit Lehrer/innen und Schüler/innen sowie ihre Teamarbeit mit Lehrkräften im Workshop vor und möchten in einer Arbeitsphase ihre Erfahrungen mit den Teilnehmenden austauschen.

Schulen

Staatliche Regelschule „Impulsschule“ Schmiedefeld, Schule am Ebsdorfergrund; Mittelschule Beilrode

Moderation

Inga Anhorn, Serviceagentur Hessen, Wolfgang Koß, Serviceagentur Thüringen; Florian Mindermann, Serviceagentur Sachsen

 

Aus der Diskussion:

  • Einführung eines „Pädagogischen Tages“, an dem die Situation der Schule von Lehrern und Schülern diskutiert/verbessert wird.
  •  Einführung der „Kollegialen Hospitation“, bei der sich Teams bestehend aus drei Lehrerkräften zusammenfinden und sich gegenseitig auf Vertrauensbasis dabei helfen, ihren Unterricht zu verbessern.
  • Einführung von Themenplänen und Aktivitätenplänen, die zu Beginn des Schuljahres von Lehrerteams aufgestellt werden. In diesen werden alle Verantwortungen geklärt.
  • Fester Beratungstag aller Lehrerkräfte, einmal pro Woche.
  • Die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und Schülern unter Berücksichtigung beider Bedürfnisse führt zu einem Gelingen des Ganztags.
  • Konstruktive „neutrale“ Einschätzungen zum Unterricht sind wichtig (auf Lehrer-Lehrer-Ebene).
  • Zur positiven Entwicklung und Verbesserung der Schule ist die Selbstreflexion unabdingbar.


Zitate und Statements:

  • „Die Schüler wollen mitentscheiden!“
  • „Um etwas zu verändern, müssen Schwerpunkte gesetzt werden!“