Umgang mit Zeit und Raum

  • Wie kann das Mehr an Zeit genutzt werden, damit Schule zum qualifiziertem Lern- und Lebensort wird?
  • Wie können Unterricht und außerunterrichtliche Angebote, der Vor- und Nachmittag miteinander verbunden werden?
  • Welche Rhythmisierung passt zu welchem Ganztagsschulkonzept?

Offene Ganztagsschule im Primarbereich

Eine Schuluhr steht auf zwei Minuten vor zehn

Ein Qualitätskriterium für Ganztagsschulen ist die im Vergleich zu Halbtagsschulen veränderte Möglichkeit des Umgangs mit Zeit, den man mit „mehr Zeit für Kinder“ umschreiben könnte. Das erweiterte schulische Zeitraster einer Ganztagsschule bildet dabei den Sockel.

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Ein Tag in der gebundenen Ganztagsschule

Ein Tag in der gebundenen Ganztagsschule

Das Staatsministerium Bayern stellt in der Broschüre für Ganztagsschulen ein Beispiel für den Tag in einer gebundenen Ganztagsschule vor. Das Kennzeichen der gebundenen Ganztagsschule ist der rhythmisierte Tagesablauf. Damit ist ein Wechsel zwischen Anspannungs- und Erholungsphasen gemeint. Der Pflichtunterricht verteilt sich auf den Vor- und Nachmittag, aufgelockert mit Entspannungs- und Übungsphasen und begleitet von Projekten und Arbeitsgemeinschaften. Autoren:  Staatsministerium Bayern Beschreibung:

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Rhythmisierung in Ganztagsschule und Unterricht

Rhythmisierung in Ganztagsschule und Unterricht

Die Rhythmisierung von Schule sollte nichts Vorgegebenes sein. Jede Schule sollte für sich die Möglichkeit nutzen, eine Zeitstrukturierung zu finden, die hilft, ihre Vorstellungen von Lernen bestmöglich umzusetzen. Rhythmisierung, Zeitstrukturen und Stundentaktung sind somit notwendige Faktoren eines gelingenden Lernens in der Schule. Schulform, Länge des Schultages sowie sozial-räumliche Gegebenheiten des Schulumfelds beeinflussen ebenso Rhythmisierungen von Schule und Unterricht wie Einstellungen von Lehrkräften und Eltern. Autoren:  Karl-Heinz Dirkmann Beschreibung:

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Lernzeit statt Frontalunterricht

In Sachen gute Schule alles andere als eine Sackgasse

Täglich 90 Minuten Lernzeit stehen auf dem Stundenplan der Grundschule Comenisstraße in Braunschweig. Einzeln, mit Partner oder in einer größeren Gruppe lernen die Schüler selbständig und fächerübergreifend. Die offenen Türen bringen die Kinder der unterschiedlichen Jahrgänge zusammen.

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Alles für die Zukunft

Die individuelle Förderung ihrer Schüler ist dem Team der Regionalen Schulen Banzkow ein besonderes Anliegen. Dafür bieten sie Förderstunden und individuelle Hausaufgabenhilfe an. Mithilfe eines Portfolios erhalten die Schüler ab der fünften Klasse Unterstützung beim selbständigen Lernen und der Berufsfrühorientierung.

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Schule mit Lernzeit

Die Regionale Schule Am Burgwall auf der Insel Rügen zieht von jeder ihrer Unterrichtsstunden fünf Minuten ab. Die damit gesammelte Zeit wird in Form von „Lernzeit“ an die Schülerinnen und Schüler zurückgegeben. In Vorbereitung der Neugestaltung von Unterricht wurde in einem ersten Schritt der Blockunterricht eingeführt. Dieser dauert jetzt 80 statt 90 Minuten.

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Vom Lern- zum Lebensort

Ob Filzen, Schach oder Sanitätsdienst, viele der Ganztagsangebote der Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt (Schleswig-Holstein) werden nicht von Lehrkräften, sondern von außerschulischen Mitarbeitern angeboten. Damit die Verzahnung von Vor- und Nachmittag funktioniert, braucht es ein durchdachtes Konzept und eine gute Teamarbeit.

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Gymnasium mit Rückzug

Ein Fitnessstudio, ein Selbstlernzentrum und ein Raum der Stille - viele Rückzugsräume sind in den letzten Jahren am Martin-Butzer-Gymnasium Dierdorf entstanden. Doch den Schülern fehlte die Zeit, sie zu nutzen. Deshalb verändert die Schule nun ihre Pausenzeiten.

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Räume ohne ganztägiges Lernen

Für individuelles, jahrgangsübergreifendes und rhythmisiertes Lernen hat die Hamburger Gesamtschule Winterhude ein neues Raumkonzept entwickelt. Was aber noch fehlt: Räume, in die sich die Schüler zurückziehen können. Mensa und Schulhof allein reichen dafür nicht aus.

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Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Verzahnung ist möglich – so das Fazit der hier vorliegenden Untersuchung, die erste Ergebnisse aus der dritten Phase der wissenschaftlichen Begleitung zur offenen Ganztagsschule dokumentiert. Der Runderlass des Schulministeriums zur offenen Ganztagsschule in Nordrhein-Westfalen formuliert den Anspruch „eines regelmäßigen und fachgerechten Austauschs zwischen den Lehrkräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den außerunterrichtlichen Angeboten mit dem Ziel der Verknüpfung des Unterrichts mit den außerunterrichtlichen Angeboten in der Ganztagsschule.“

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