Informelles und Nonformelles Lernen

Gemeinsam lernen. Inklusion leben.

Gemeinsam lernen. Inklusion leben.

In Deutschland ist im März 2009 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten. Damit haben Kinder und Jugendliche mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf einen Rechtsanspruch darauf, gemeinsam mit Kindern ohne Förderbedarf unterrichtet zu werden. Vor diesem Hintergrund sowie an aktuelle Diskussionen in der Kultusministerkonferenz anknüpfend will die vorliegende Studie einen Beitrag zu einer an der Zielsetzung “Inklusion“ orientierten Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems leisten. Autoren:  Bertelsmann-Stiftung

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Index für Inklusion

Der Index für Inklusion versteht sich als ein Fundus, aus dem Schulen schöpfen können. Schulen, die eine Schule für alle Kinder sein, oder werden wollen, können sich mit dem Index selbstevaluieren. So muss nicht jede Schule das "Rad neu erfinden", bemerkt Andreas Hinz von der Universität Halle. Die Systematik unterstützt die Umsetzung realistischer Veränderungsideen. Autoren:  Tony Booth & Mel Ainscow Übersetzung Ines Boban & Andreas Hinz

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Soziale Netzwerke – Welche Rolle spielen sie im Ganztag?

Soziale Netzwerke sind längst ein wichtiger Bestandteil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen geworden. Ihr Merkmal: Sie fördern Kontakte und Vernetzung. Auch im „wirklichen“ Leben treffen sich laut JIM-Studie 2010 83% der Jugendlichen in ihrer Freizeit am liebsten mit Freunden. Welche Rolle spielen nun Soziale Netzwerke wie Schüler- /StudiVZ, Facebook etc. bei dieser Entwicklung? Sind sie dabei, ein Ersatz für echte soziale Kontakte zu werden? Und welche Rolle spielt dabei die Ganztagsschule, in der Schülerinnen und Schüler fast den ganzen Tag mit Gleichaltrigen zusammen sind?

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Projektunterricht entfaltet selbständiges Lernen

Projektunterricht entfaltet selbständiges Lernen

Im Projektunterricht lernen Schüler eigenen Fragen nachzugehen. Dafür brauchen sie Methodenwissen und eine Umgebung, die selbständiges Arbeiten möglich macht. Doch an vielen Schulen ist diese Art des Lernens immer noch ein "ungeliebtes Kind".

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Methodenkompetenz - neues Bildungsziel?

„Methodenkompetenz“ ist die Werkzeugkiste lebenslangen Lernens. Sind die „Lernstrategien“ ein modernerer Begriff dafür? Lernstrategien sind die Schlüsselelemente der Lern- und Methodenkompetenz. Sie erleichtern die Aufnahme, Verarbeitung und die Speicherung von Lerninhalten.

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Labor Lernkultur - Schulen stellen sich vor – eine Reise durch die Länder

Acht Ganztagsschulen aus acht Ländern werden zwei Tage lang diesen Workshopraum mit ihren konkreten Beispielen zur veränderten Lernkultur gestalten. Im Rahmen von „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ wurden 2009/2010 ausgewählte Ganztagsschulen aus ganz Deutschland dabei unterstützt, eigene Ideen zur veränderten Lernkultur und individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern im Team zu entwickeln und zu erproben.

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Lernen in der Gegenwart

Selbstständiges Lernen bezieht sich immer auf die Eigenverantwortung des Schülers. Er wird zum „Regisseur seines Lernens“. Bei heutigen Klassenstärken bedeutet das für einen Lehrer, entsprechend viele „Drehbücher“ zu kennen. Über eine Web 2.0-Umgebung ergibt sich vor allem für ihn die Chance, Rückmeldung zu Lerntagebüchern und anderen Darstellungsweisen zu geben. Der Lehrer wird zum Coach.

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Schülerinnen und Schüler werden Regisseure ihres eigenen Lernens

Das „Labor Lernkultur“ ist beendet – und ein Erfolg für die acht beteiligten Ganztagsschulen. Dies ist ein Ergebnis des Abschlussnetzwerktreffens am 17. und 18. Juni 2010 in Berlin. Im „Labor Lernkultur“ wurden ab Oktober 2009 acht ausgewählte Ganztagsschulen aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen bei der Entwicklung ganztägiger Lernkultur unterstützt und untereinander vernetzt.

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Freiarbeit schon am Vormittag - Das Veit-Ludwig-von-Seckendorff-Gymnasium in Meuselwitz

Die Lateinlehrerin, Frau Stepanik, hätte es wohl gern gesehen, dass sich beim Projekt „Latein heute“ eine Untergruppe mit dem Thema „Pflanzennamen“ und z.B. der Frage beschäftigt hätte, warum Carl von Linné dem Gänseblümchen den Namen „bellis perennis“ gegeben hat. Aber die Schüler kamen auf andere Ideen. Jetzt gibt es eine große Gruppe, die der Frage nachgeht, wie viele Tochtersprachen die Mutter Latein hat und wo sie gesprochen werden? Eine andere Gruppe versucht herauszufinden, warum Latein nicht mehr gesprochen wird? Und ein Schüler macht sich Gedanken darüber, welche Bedeutungen hinter den aus dem Lateinischen entnommenen Produktnamen und Firmenlogos stecken.

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„Wir holen die Hausaufgaben zurück in die Schule“ - Das „Gymnasium am Neandertal“ in Erkrath

So warb Herr Griesmann, Leiter des Projektes, mit dem sich das Gymnasium am Neandertal am Vorhaben „Labor Lernkultur“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (dkjs) beteiligt, bei den Eltern, die beim Informationsnachmittag „Ganztag live“ die besorgte Frage stellten, wie viele Hausaufgaben ihre Kinder denn nach einem ganzen Tag in der Schule noch zu Hause erledigen müssten.

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