Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Wo beginnt die Ganztagsschule?

Wo beginnt die Ganztagsschule?

Die Ganztagsschule beginnt in den Köpfen der Lehrerinnen und Lehrer. Sie gelingt nicht ohne Veränderungen. Ob Schulen diesen Weg gehen wollen, müssen sie ganz allein entscheiden. Anregungen dafür gibt ein Gespräch mit der Bildungsexpertin und ehemaligen didaktischen Leiterin der Laborschule Bielefeld, Dr. Annemarie von der Groeben.

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Inklusion inklusive

Ein Bild von vielen bunten Origamis in einem Klassenzimmer

An der Integrierten Gesamtschule Hannover-Linden lernen alle Schüler gemeinsam – ob sie einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben oder nicht. Dafür öffnet die Schule ihren Unterricht und verwandelt sich einmal im Jahr in eine Fabrik.

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Kommunikation als Türöffner

Neben ihrem offenen Ganztagsangebot führt die Realschule Lahnstein 2009 eine gebundene Ganztagsklasse ein. Der verbindliche ganztägiger Unterricht macht es den Klassenlehrern möglich, viele Stunden mit ihren Schülern zu verbringen.

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Grundschule mit Lernzeit

Schülerinnen und Schüler bei der kreativen Freiarbeit

Mit dem Bekenntnis: „Wir sind eine gebundene Ganztagsschule“ hat sich die Albert-Schweitzer-Schule Wedel auf den Weg gemacht. Schritt für Schritt hat sie Veränderungen umgesetzt. Maßstab für die Qualität ist das Wohl des Kindes. Immer mehr Eltern sind überzeugt, dass diese Ganztagsschule für ihr Kind die besten Möglichkeiten für Entfaltung und Lebensfreude bietet.

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Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Das Thema "Verzahnung von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten" ist regelmäßiger Gesprächsstoff in der Diskussion um die Ganztagsschule (z. B. Pörnbacher 2008). Dies hat mit der Erwartungshaltung zu tun, dass die erweiterten Angebote des Ganztags in einem übergreifenden Ansatz der Schule als Ganzes eingebunden sein sollten.

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Zusammenspiel der Professionen

An der Fichtelgebirge-Grundschule arbeiten die unterschiedlichen Professionen daran, jahrgangsübergreifendes Lernen umzusetzen. Das setzt eine multiprofessionelle und gute Zusammenarbeit voraus. Die gleiche Haltung zum Kind ist dabei das Fundament für die gemeinsame Arbeit.

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Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Verzahnung ist möglich – so das Fazit der hier vorliegenden Untersuchung, die erste Ergebnisse aus der dritten Phase der wissenschaftlichen Begleitung zur offenen Ganztagsschule dokumentiert. Der Runderlass des Schulministeriums zur offenen Ganztagsschule in Nordrhein-Westfalen formuliert den Anspruch „eines regelmäßigen und fachgerechten Austauschs zwischen den Lehrkräften und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den außerunterrichtlichen Angeboten mit dem Ziel der Verknüpfung des Unterrichts mit den außerunterrichtlichen Angeboten in der Ganztagsschule.“

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Lernen mit außerschulischen Partnern

Die Ganztagsschule verzahnt den Vor- und Nachmittag. Vor wenigen Jahren noch waren die Kinder, die heute eine Ganztagsschule besuchen, in einem Verein gemeldet oder haben ein Angebot der Gemeinde wahrgenommen. Jetzt in der Ganztagsschule ist dafür oft keine Zeit mehr.

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Die Grundschule Brück - Schule mit integrierter Tagesbetreuung

Die Grundschule Brück befand sich schon immer mit dem Schulhort in einem Gebäude. Versuche, diese räumliche Verbindung zu trennen, konnten wir erfolgreich abwehren. Zwischen LehrerInnen und Erzieherinnen gab es sowohl sehr gute Kontakte und Absprachen bei der Gestaltung der täglichen Arbeit als auch Formen der „Fließbandpädagogik“ – am Vormittag war die Lehrkraft für die Kinder da und danach die Erzieherin. Von großem Vorteil war dabei die besondere Rolle vieler Erzieherinnen mit DDR-Biografien. Sie besaßen oft eine Lehrbefähigung für die Tätigkeit in den Klassenstufen 1 bis 4.

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