Lernen an anderen Orten

Wo beginnt die Ganztagsschule?

Wo beginnt die Ganztagsschule?

Die Ganztagsschule beginnt in den Köpfen der Lehrerinnen und Lehrer. Sie gelingt nicht ohne Veränderungen. Ob Schulen diesen Weg gehen wollen, müssen sie ganz allein entscheiden. Anregungen dafür gibt ein Gespräch mit der Bildungsexpertin und ehemaligen didaktischen Leiterin der Laborschule Bielefeld, Dr. Annemarie von der Groeben.

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Inklusion inklusive

Ein Bild von vielen bunten Origamis in einem Klassenzimmer

An der Integrierten Gesamtschule Hannover-Linden lernen alle Schüler gemeinsam – ob sie einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben oder nicht. Dafür öffnet die Schule ihren Unterricht und verwandelt sich einmal im Jahr in eine Fabrik.

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Selbsterfahrung mit Bertolt Brecht

Warum Theater in die Ganztagsschule gehört?

Zwei Greifswalder Ganztagsschulen, die Maria-Montessori-Schule und das Humboldt-Gymnasium, haben Zeit und Geld in neue Raumkonzepte und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern gesteckt. Diese Investitionen lohnen sich jetzt und neue Konzeptideen zeigen Erfolge. In Greifswald entdecken die Schüler beim Theaterspielen ihre individuellen Stärken.

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Kommunikation als Türöffner

Neben ihrem offenen Ganztagsangebot führt die Realschule Lahnstein 2009 eine gebundene Ganztagsklasse ein. Der verbindliche ganztägiger Unterricht macht es den Klassenlehrern möglich, viele Stunden mit ihren Schülern zu verbringen.

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Grundschule mit Lernzeit

Schülerinnen und Schüler bei der kreativen Freiarbeit

Mit dem Bekenntnis: „Wir sind eine gebundene Ganztagsschule“ hat sich die Albert-Schweitzer-Schule Wedel auf den Weg gemacht. Schritt für Schritt hat sie Veränderungen umgesetzt. Maßstab für die Qualität ist das Wohl des Kindes. Immer mehr Eltern sind überzeugt, dass diese Ganztagsschule für ihr Kind die besten Möglichkeiten für Entfaltung und Lebensfreude bietet.

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Schüler werden Kursleiter

An der Kieler Theodor-Storm-Schule können die Schüler aus 50 Kursangeboten auswählen. Neben außerschulischen Partnern leiten auch Schüler selbst Kurse und übernehmen so Verantwortung für ihre Schule. Durch das offene Ganztagsangebot hat die Schule ihre Türen weit für den Stadtteil geöffnet und versteht sich als Zentrum einer Bildungslandschaft.

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Verzahnung von Vor- und Nachmittag

Das Thema "Verzahnung von Unterricht und außerunterrichtlichen Angeboten" ist regelmäßiger Gesprächsstoff in der Diskussion um die Ganztagsschule (z. B. Pörnbacher 2008). Dies hat mit der Erwartungshaltung zu tun, dass die erweiterten Angebote des Ganztags in einem übergreifenden Ansatz der Schule als Ganzes eingebunden sein sollten.

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Zusammenspiel der Professionen

An der Fichtelgebirge-Grundschule arbeiten die unterschiedlichen Professionen daran, jahrgangsübergreifendes Lernen umzusetzen. Das setzt eine multiprofessionelle und gute Zusammenarbeit voraus. Die gleiche Haltung zum Kind ist dabei das Fundament für die gemeinsame Arbeit.

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Bildungs- und Erziehungspartnerschaft

Elternarbeit ist ein wesentliches Element der aktuellen Bildungsdiskussion. Eltern müssen und wollen als Partner der Schule ernst genommen werden. Sie möchten nicht nur informiert werden, sondern über die institutionellen Möglichkeiten hinaus mitbestimmen und mit- wirken. Eltern sind gerne dazu bereit, wenn sie erleben, wie gelingende Elternarbeit zur Verbesserung der Bildungschancen der Kinder und Jugendlichen beiträgt.

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Lernen mit außerschulischen Partnern

Die Ganztagsschule verzahnt den Vor- und Nachmittag. Vor wenigen Jahren noch waren die Kinder, die heute eine Ganztagsschule besuchen, in einem Verein gemeldet oder haben ein Angebot der Gemeinde wahrgenommen. Jetzt in der Ganztagsschule ist dafür oft keine Zeit mehr.

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