Mit Reflexion zu neuen Zielen

Tartanrennbahn
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Schulentwicklungsprozesse dienen der Verbesserung der Qualität der Ganztagsschule, man kann also auch sagen, dass Schulen, ebenso wie ihre Schülerinnen und Schüler, ständig lernen. Die dazugehörigen Elemente sind Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung. Auf allen drei Ebenen werden beim Schulentwicklungsprozess Ziele definiert, Aktivitäten zu deren Erreichung geplant und die Ergebnisse evaluiert.

Die Evaluation und ihre Instrumente dienen als roter Faden bei der Reflexion über die Veränderungsprozesse.

Gemeinsam evaluieren

Gemeinsam wird noch einmal auf die Ziele und die Ergebnisse geschaut, ob alles erreicht wurde, wo es gut lief und wo es Schwierigkeiten gab. Es wird sowohl auf das Ergebnis geblickt, als auch auf die Prozessschritte, die dorthin führten. Sie ermöglichen es, den nächsten Veränderungsprozess anzustoßen und Verbesserungen bei der Zielerreichung einzuführen. Für die Reflexionsphase müssen ausreichend Zeit und eine Vielzahl Beteiligter eingeplant werden. Denn aus den hier stattfindenden Überlegungen, werden Konsequenzen  für den nächsten Schulentwicklungsschritt gezogen. Öffnen 

Werkzeuge für die Reflexion

Um Schulentwicklung erfolgreich zu gestalten, wurden viele Werkzeuge und Instrumente entwickelt. Diese helfen für die Phasen der Zielfindung und der Planung der Handlungen, passende Methoden zu finden. Evaluations- und Feedbacktools zeigen in der Reflexionsphase ihre Wirkung. Es muss sich hierbei nicht immer um groß angelegte Fragebogenaktionen handeln. Vielmehr ist es wichtig, das passende Instrument auszuwählen, um eine konstruktive Diskussion über das Erreichte und den Weg dorthin in Gang zu setzen. Eine Vielzahl von Werkzeugen findet sich im Downloadbereich des Handbuchs „Schulentwicklung und Schulentwicklungsberatung“ von Claus G. Buhren und Hans-Günter Rolff (Hrsg.) öffnen.

 

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14.04.2015

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