Inklusive Unterrichtsgestaltung

Schülerinnen lernen in Arbeitsgruppen

Lernen wie es allen gefällt, so lässt sich Lernen unter inklusivem Vorzeichen auf dem Punkt bringen. Was so leicht auszusprechen ist und Schülerinnen und Schüler motiviert, ist für Lehrkräfte eine große Herausforderung. Doch neue, neu entdeckte und auch altbekannte Methoden helfen dabei, diese zu meistern, mit großen Auswirkungen auf die Unterrichtsgestaltung.

 

Was wirkt im inklusiven Unterricht?

Inklusiver Unterricht stellt nach wie vor eine besondere Herausforderung dar. Die Chancen, die er bietet, sind jedoch nicht immer nutzbar, weil die didaktischen Möglichkeiten noch unerschlossen scheinen.  "Es ist viel zu tun, aber niemand erwartet, dass Sie alles alleine schaffen." Mit dieser Aussage, verbunden mit der Aufforderung: "Holen Sie sich Hilfe!", wird eine Broschüre eingeleitet, die auf die Aspekte einer erfolgreichen Unterrichtsgestaltung im Sinne einer inklusiven Pädagogik eingeht. Michael Giangreco ist Professor am Institut für Erziehungswissenschaft und Soziale Dienste der Universität Vermont, mit ihm ist in den Jahren 1997 bis 2002 in den USA ein Material mit dem Titel  „Quick‐Guides to Inclusion“ entstanden. Unter seiner Leitung wurden praxisrelevante Hinweise für die Arbeit von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern in einer inklusiven Schule zusammengestellt. Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) hat die Schriften übersetzt. Das Material kann unter dem Titel: „Quick-Guides für Inklusion“ im Netz heruntergeladen werden. 

Die „Quick-Guides für Inklusion“ 

Teil 1: Zusammen leben 

Teil 2: Lehren und Lernen

Gemeinsam Klasse: Inklusion macht Schule!

Im Programm "Gemeinsam klasse – Inklusion macht Schule" haben sich fünf Modellschulen aus der Region Trier das Ziel gesetzt, inklusive Bildung im Schulalltag umzusetzen. Erfahrene Praxiscoaches begleiten die Pädagoginnen und Pädagogen bis Ende 2015. mehr Informationen

Praxisbeispiel für inklusiven Mathematikunterricht

Das Programm PIK AS des Instituts für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts an der der Technischen Universität Dortmund erarbeitet Materialien zur Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts in der Primarstufe. Anhand einer einzelnen Unterrichtsstunde aus dem dritten Schuljahr am Beispiel einer Schülerin mit Förderschwerpunkt Lernen, wird gezeigt, wie Unterricht in heterogenen Gruppen und  Inklusion gelingen kann. Informationen

 

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12.08.2014
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