Feedbackkultur

Kompetenzraster "Selbstkompetenz"

Das Material bietet ein Kompetenzraster für Lernerfolge in Bezug auf selbstständige Handlungsfähigkeit. Unter der Überschrift „Selbstkompetenz“ unterstreicht das Raster unterschiedliche Entfaltungsstufen. Darauf Bezug zu nehmen, lohnt sich vor allem für die Schülerinnen und Schüler. Wenn neben fachlichen Leistungen auch soziale und individuelle Lernerträge beschrieben werden, verändert sich auch die Einstellung für das selbstständige Lernen. Autoren:  Institut Beatenberg (Schweiz)

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Individuelle Förderung

Individuelle Förderung ist kein Garantieversprechen

Alle Kinder wollen lernen, aber jedes Kind lernt anders. Schule muss sich auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Interessen und Potenziale jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers einstellen. Die Zusammenarbeit mit Partnern, die außerhalb der Schule Zugang zu Kindern und Jugendlichen haben, kann dabei helfen. Es gibt viele erfolgreiche Wege, wie Schüler gemeinsam mit Partner individuell gefördert werden können.

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Eine Schule für alle

Zu fördern ohne zu separieren hat sich die Bremer Oberschule an der Lehm- horster Straße auf die Fahne geschrieben. Kinder mit und ohne sonderpäda- gogischen Förderbedarf lernen gemeinsam – was für die Schüler inzwischen normal ist, ist für die Lehrkräfte immer wieder ein Balanceakt.

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Schülerinnen und Schüler werden Regisseure ihres eigenen Lernens

Das „Labor Lernkultur“ ist beendet – und ein Erfolg für die acht beteiligten Ganztagsschulen. Dies ist ein Ergebnis des Abschlussnetzwerktreffens am 17. und 18. Juni 2010 in Berlin. Im „Labor Lernkultur“ wurden ab Oktober 2009 acht ausgewählte Ganztagsschulen aus Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen bei der Entwicklung ganztägiger Lernkultur unterstützt und untereinander vernetzt.

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„Wir holen die Hausaufgaben zurück in die Schule“ - Das „Gymnasium am Neandertal“ in Erkrath

So warb Herr Griesmann, Leiter des Projektes, mit dem sich das Gymnasium am Neandertal am Vorhaben „Labor Lernkultur“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (dkjs) beteiligt, bei den Eltern, die beim Informationsnachmittag „Ganztag live“ die besorgte Frage stellten, wie viele Hausaufgaben ihre Kinder denn nach einem ganzen Tag in der Schule noch zu Hause erledigen müssten.

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„Ein paar Dinge anders machen!“ - Die 128. Mittelschule Dresden

Mit der knappen und tief stapelnden Formulierung „Wir wollen hier ein paar Dinge anders machen“ fasst der Schulleiter der 128. Mittelschule das Schulentwicklungsprogramm zusammen, welches das Schulleitungsteam gemeinsam mit dem Kollegium, zielbewusst vorantreibt. Sie wissen sehr wohl um die Zeit und Geduld, die erforderlich ist, um nicht nur Strohfeuer zu legen, sondern Leuchttürme zu bauen.

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Sekundarschule Wanzleben

Natascha unterbricht ungeduldig ihren Lehrer, der sich noch nicht so recht an seine veränderte Lehrerrolle in der sich in Veränderung befindenden Lernkultur an der Sekundarschule Wanzleben gewöhnt zu haben scheint. Dass er in alter Lehrermanier einen Sachverhalt zu erklären beginnt, lässt sie nicht zu. Natascha ist eine der Schüler/innen, die am Bildungsangebot „Produktives Lernen“ teilnehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, abschlussgefährdete Schüler/innen mit schwierigen Lebens- und Bildungswegen „durch einen neuen methodischen Zugang zur Bildung umfassend zum eigenverantwortlichen Gestalten ihres Bildungsprozesses zu befähigen und sie beim Übergang von der Schule ins Berufsleben zu unterstützen“.

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Grund- und Gemeinschaftschule Boostedt

„Verbraucherlehre klingt kompliziert!“, meint Thekla in Boostedt (13). Derzeit wird das Fach in die Stundenpläne der Schule eingefügt. Mit einer Verbindung in den offenen Ganztag ergeben sich günstige Rahmenbedingungen für eine Lernkultur, die Schüler wirklich begeistert. Leitung und Kollegium stellen sich der Herausforderung. An die Verbraucherlehre im Vormittag wird die "AG Kochen und Backen“ gekoppelt. Der dafür entwickelte Lehrplan verbindet obligatorische Unterrichts- mit optionaler Angebotszeit. Dadurch erweitert sich der Handlungsspielraum zum selbständigen Lernen.

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Das Wie statt das Was!

Nachdem Schüler physikalische Phänomene erst bestaunt, dann erforscht und zuletzt hoffentlich verstanden haben, sollen sie sich am Ende eines Schulhalbjahres Gedanken machen, wie sie ihre Erlebnisse, ihr Staunen und ihr Verstehen auch anderen Mitschülern zugänglich machen. Zensuren sollen dann nicht für langweilige Präsentationen von vorgegebenem Unterrichtsstoff erteilt werden, sondern für arrangierte Lernumgebungen von Schülern für Schüler. Die Ernst-Moritz-Arndt-Schule in Greifswald hofft mit einer solchen zukunftsweisenden Lernkultur die hohen Ansprüche handlungsorientierten Lernens tatsächlich erfüllen zu können.

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Labor Lernkultur

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) startet im Rahmen des Begleitprogramms „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ eine länderübergreifende Offensive zur Qualitätsentwicklung im Unterricht. Unter dem Titel "Labor Lernkultur" schließen sich Beraterinnen und Berater der Serviceagenturen (SAG) sowie Lehrerinnen und Lehrer zusammen und entfalten sich anhand konkreter Praxisvorhaben in ihren Rollen.

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