Beteiligungskultur in Bildungslandschaften

Bildungslandschaften benötigen die Mitwirkung aller: der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, aus Schule und Jugendhilfe und natürlich auch die der Kinder, Jugendlichen und ihrer Eltern. Sie sollen daran mitwirken, die Bildungsangebote vor Ort zu gestalten und aufeinander abzustimmen.

Aufbau von Bildungslandschaften in der Praxis

In den Jahren 2009/2010 haben drei Modellkommunen in Schleswig-Holstein damit begonnen, dieses Ziel umzusetzen. In Satrup, Bordesholm und Wedel, drei Orten aus dem ländlichen Raum, startete das Programm „Bildungslandschaften zwischen den Meeren“, des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Ein Ergebnis der ersten Programmphase ist die  Arbeitshilfe „Bildungslandschaften zwischen den Meeren. Bildung gemeinsam verantworten!“, die Anregungen aus der Praxis für die Praxis bietet. öffnen

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Das konkrete Vorgehen der Stadt Bad Oldesloe wurde im Rahmen der Auftakveranstaltung zum Programm vorgestellt. Dokumentation öffnen.

Die zweiten Programmphase (2011/2012) - „Bildungslandschaften zwischen den Meeren 2.0 – Beteiligungskultur entwickeln!“ – legte den Schwerpunkt auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Zu den drei Modellkommunen der ersten Phase kamen die Stadt Niebüll, das Amt Schafflund die Stadt Bad Oldesloe dazu. In einem Filmbeitrag schildern die Kommunen, was die Beteiligung bei ihnen bewegt hat. öffnen

Bildungslandschaften zwischen den Meeren 3.0

Mittlerweile geht das Programm in seine dritte Runde. Seit Beginn der Programmphase 2013/2014 sind die Gemeinde Tarp und die Städte Glinde und Wahlstedt ebenfalls beim Aufbau ihrer Bildungslandschaften aktiv und werden hierbei durch Prozessbegleitung, Vernetzungstreffen und Fortbildungsangebote unterstützt. Somit umfasst das gesamte Programm mittlerweile neun Kommunen.

06.08.2013
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