Kongress 2004

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) übernahm im Auftrag von Bund und Ländern die inhaltliche Begleitung zum Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zum offiziellen Start des Begleitprogramms veranstaltete die DKJS in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung die Auftaktkonferenz „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ vom 17. – 18. September 2004 in Berlin.

 

Die Konferenz eröffnete Bundesministerin Edelgard Bulmahn. Lesen Sie hier die Begrüßung der Ministerin.

Mit dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ (IZBB) unterstützte der Bund die Länder von 2003 bis 2007 mit insgesamt 4 Milliarden Euro beim bedarfsgerechten Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen. Bau und Ausstattung von Schulen sind eine Seite der Medaille – die Auseinandersetzung über inhaltliche Konzepte ist die andere. Hier waren Ideen für mehr! gesucht.
Die Konferenz bot Lehrern, Schülern, Eltern, Verbänden, Trägern der Jugendhilfe/Jugendarbeit und Vertretern der Verwaltung sowie der praxisorientierten Wissenschaft ein Forum, diese Ideen aufzunehmen und gemeinsam zur erfolgreichen inhaltlichen Gestaltung von Ganztagsschulen beizutragen.

Auf der Konferenz stand der Austausch aller Akteure und ihre Impulse für das Programm „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ im Vordergrund, so dass die Teilnehmenden von bereits bestehenden guten Beispielen profitieren konnten. In sieben Foren wurden gemeinsam Ideen für mehr! entwickelt:

  1. Von den Stärken ausgehen – individuelle Förderung.
  2. Neue Unterrichtsformen – Chancen für Lehrer und Schüler.
  3. Neuer Rhythmus an Ganztagschulen – Verzahnung von Vor- und Nachmittag.
  4. Der Raum als dritter Lehrer – alte Räume neu gestalten.
  5. Gemeinsam Schule neu gestalten – Schüler und Eltern einbeziehen.
  6. Schule und Partner – Verantwortung gemeinsam übernehmen.
  7. Neuen Anforderungen gerecht werden – Qualifizierung des Personals.

Ziele der Konferenz

  • Vorstellung des Programms „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ und seiner inhaltlichen Schwerpunkte
  • Förderung des Dialogs zwischen Praxis, Wissenschaft, guten Beispielen von Ganztagsschulen – also Vernetzung aller Akteure
  • Angebote zur Unterstützung bei der Entwicklung einer guten Ganztags-schule

Lesen Sie das Veranstaltungsprogramm im Konferenzflyer.
Lesen Sie hier die ausführliche Kongressdokumentation.