Kultur Wladimir Kaminer
Kulturelle Beiträge
Wie jedes Jahr bietet das vielfältige Kongressprogramm auch Lesungen, Musik und Filme. In diesem Jahr begüßte die Moderatorin Inka Schneider (NDR) u.a. Jasper, die Tanzgruppe "FanatiX", die Junge Sinfonie und den Schriftsteller Wladimir Kaminer.
Literarisches zur Schule - Wladimir Kaminer

Mit einer Lesung aus seinem Buch „Salve Papa" eröffnete der Schriftsteller und Kolumnist Wladimir Kaminer den zweiten Kongresstag. Humorvolle Geschichten aus dem Schulalltag seiner Kinder und über die Herausforderungen, mit denen er als Vater konfrontiert ist, sorgten für Erheiterung beim Publikum.
Der Wahlberliner russisch-jüdischer Herkunft hat als „geborener Erzähler" habe Kaminer die Lehrer mit seinen Lügengeschichten schon als Schüler „zur Verzweiflung" getrieben (FAZ, 22.8.2002). Mit 14 Jahren brach K. die Schule ab und absolvierte eine Ausbildung als Toningenieur für Theater und Rundfunk. Nach dem Militärdienst (1985-1987), den er in einer Raketenstellung vor Moskau ableistete, studierte er Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. (Munzinger Archiv). Mit seinem Buch „Salve Papa" bereicherte er das kulturelle Programm des Kongresses.
Zum Buch „Salve Papa"
Sohn und Tochter erleben in der Schule so einiges, was sie komisch finden an den Kindern in Prenzlauer Berg. Beispielsweise, dass die kleinen Deutschen schon in jüngstem Alter so blasiert sein können, wie sie heißen: Karl Friedrich. Und dass Papa Wladimir ganz peinlich berührt gucken kann, wenn die Kinder in der Schule über ihn erzählen, seine Körperhaare seien so lang wie die vom Affen. (tip Berlin)
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Kaminer im Gespräch mit Gottfried Haufe (Lehramtsstudent Universität Freiburg)
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Jasper März

„Liedermacher 2.0"
Der junge Mann hat mit acht Millionen Klicks bei YouTube und 28.000 Kommentaren zu seinen Songs eine neue Singer/Songwriter-Lust in der Online-Welt angestiftet. Die Erkennungsmerkmale des 23-Jährigen sind unprätentiös: Gitarre, Geschichten, geringelte Mütze. „Andere müssen eine Mütze aufziehen, wenn sie nicht erkannt werden möchten. Ich finde es ganz gut, ein Markenzeichen zu haben, das ich ablegen kann“, verrät der „Liedermacher 2.0“ auf seiner eigenen Homepage.
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Bilder: Pierro Chiussi
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Datum: 20.11.2010
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