Arbeitsforen des Ganztagsschulkongresses 2006

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Das Konzept der Foren baute auf das aktive Engagement der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und verband Impulsreferate, Diskussionsrunden und Workshops.

Die Ergebnisse aus den Arbeitsforen wurden von der Programmleiterin Dr. Anja Durdel zusammengefasst und stehen ihnen hier zur Ansicht bereit. 

Forum 1

Im Mittelpunkt der Mensch: Individuelle Förderung gemeinsam gestalten

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Jedes Kind lernt anders – aber alle wollen lernen. Schule muss sich auf die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Interessen und Potenziale des einzelnen Schülers und der Schülerin einstellen. Eine Kooperation mit Partnern, die außerhalb der Schule Zugang zu den jungen Menschen haben, kann dabei helfen. Es gibt viele erfolgreiche Wege, die individuelle Förderung mit allen Partnern gemeinsam zu gestalten.

Forum 2

Methode Taktwechsel: Rhythmisierung als kooperative Aufgabe

Mehr Zeit und das Zusammenwirken verschiedener Professionen ermöglichen eine neue Organisation des Lernens. Leistungs- und Lernrhythmus der Schülerinnen und Schüler werden besser berücksichtigt, Spannung und Entspannung finden ihren Raum. Für Lehrerinnen und Lehrer und die Schulpartner eröffnen sich größere Gestaltungsräume: vom Schultag über die rhythmisierte Schulwoche bis zum strukturierten Schuljahr.

Forum 3

Nutzräume? Räume nutzen! Partner gestalten den Umbau mit

Lernen und Lehren gelingen besser in einer anregenden Umgebung. Optimal ist es, wenn Raumgestaltung und Architektur mit Pädagogik und Schulprogramm zusammenstimmen: vom „offenen Klassenzimmer“ bis zur „flexiblen Lernlandschaft“, von der Mensa bis zum Schulhof. Nicht nur Schüler und Lehrer, gerade auch Partner von außen können gute Ideen für eine Neugestaltung entwickeln.

Forum 4

Im Team zum Erfolg: Zusammenarbeit als pädagogische Chance

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Ganztagsschulen brauchen viel Teamspiel. Sei es bei der Gestaltung des Schultages, bei der gemeinsamen Förderung der Schülerinnen und Schüler oder bei der Durchführung von Projekten. Die berufliche Rolle der Lehrerinnen und Lehrer steht dabei vor einem Wandel. Auch für die Kooperationspartner der Schulen ändert sich einiges. Im Kern geht es darum, ein gemeinsames Bildungsverständnis zu entwickeln. Teamorientierte Fortbildungen aller Beteiligten können hier Wege weisen.

Forum 5

Zentren der Gemeinde: Ganztagsschulen als kommunale Entwicklungsaufgabe

Städte und Gemeinden entdecken zunehmend die Attraktivität von Ganztagsschulen und ihre Anziehungskraft für kulturelle, soziale und wirtschaftliche Aktivitäten. Eine effiziente Vernetzung kommunaler Zuständigkeiten für Schule, Jugendhilfe, kulturelle und soziale Fragen schafft die Voraussetzung dafür, alle Akteure vor Ort mit der Schule an einen Tisch zu bringen und Zielvereinbarungen für eine bessere Bildung zu schließen.

Forum 6

Innovationen im Unterricht: Lernarrangements mit Partnern entwickeln

Ganztagsschulen eröffnen Bildungswelten und bieten viele Gelegenheiten zum Lernen. Dies geschieht sowohl in als auch außerhalb der Schule. Lernbüros, Projekte und Werkstätten ebenso wie Theater-, Lese- oder Sportgruppen und Schülerfirmen sind hier beispielhaft. Wenn Partner und Experten einbezogen werden entstehen innovative Unterrichtsformen und neue Lernarrangements