Workshops auf dem Ganztagsschulkongress

Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Workshop
(c) Piero Chiussi / DKJS

Auch dieses Jahr hieß es in den Workshopräumen des Ganztagsschulkongresses: Praxis pur! Erfahrene Ganztagsschulen aus dem Programm „Ideen für mehr! Ganztägig lernen.“ gestalteten die Arbeitsphasen und luden die Teilnehmenden ein, aktiv über ihre Probleme und Lösungsansätze in den Austausch zu kommen.

Die Themen wie zum Beispiel Veränderungen managen und Qualität entwickeln, Lernprozesse gestalten, Inklusion und Lebensweltorientierung ermöglichen, Kooperationen und Bildungslandschaften erfolgreich gestalten sowie Soziale Beziehungen pflegen und eine neue Lehrerrolle finden, griffen die Erfahrungen aus den letzten zehn Jahren auf und luden ein, mit den Plänen für die Zukunft zu beginnen.

Auf dieser Seite finden Sie die Dokumentation der Workshopangebote des Kongresses 2013. Die Bilder und Materialien aus den Workshops werden im Laufe der nächsten Tage laufend aktualisiert.

Freitag 06. Dezember 13:30 - 15:30 Uhr

Workshop 1: Neues wagen! Wie eine andere Lernkultur gelingt.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wie muss die Lernkultur gestaltet sein, damit Schülerinnen und Schüler 
selbstständig lernen können?
  • Wie lassen sich Unterrichts- und Ganztagsangebote sinnvoll miteinander verbinden und welche Konzepte helfen auf dem Weg dorthin?
  • Was bedeutet es für Schülerinnen und Schüler und das Kollegium, wenn die 
Lernkultur grundlegend verändert wird?

Barbara Riekmann, ehemalige Leiterin der Max-Brauer-Schule, Hamburg. Sie blickt auf ihre langjährige Erfahrung als Leiterin der Schule zurück, die bereits 2006 für ihre innovative Lernkultur unter anderem mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde.

Kathi von Hagen, Gesamtschule Münster Mitte. Die Schulleiterin schreibt eigenverantwortliches Lernen groß – zum Beispiel in Lernbüros.

Moderation: Hans Peter Bergmann, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Nordrhein-Westfalen, 
und Katharina Scherf, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hessen


Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 2: Erfolgreicher lernen! Wie Lernentwicklungsgespräche helfen können.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wie können Lernentwicklungsgespräche die Schülerinnen und Schüler beim Lernen unterstützen?
  • Was ist wichtig für eine gute Vorbereitung von Lernentwicklungsgesprächen?
  • Wie können eigene Ziele der Schülerinnen und Schüler in die Unterrichtsplanung einfließen?

Margrit Liedtke-Schöbel, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg. Die Fortbildnerin und Schulentwicklungsbegleiterin schildert, welche Bedeutung Lernentwicklungsgespräche für den persönlichen Lernweg von Schülerinnen und Schülern haben können.

Clemens Wilhelm, Gemeinschaftsschule Neunkirchen. Der Schulleiter berichtet über die Erfahrungen mit Modellen des individualisierten Unterrichts.


Moderation: Bianca Monzel und Carolin Schmidt, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 3: Kompetenzen erwerben! Wie Lernen lebensnah wird.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wie müssen handlungsorientierte Lernsituationen gestaltet sein, damit alle 
Schülerinnen und Schüler lernen können?
  • Wie können Lehrkräfte ihre Rolle zwischen dem Begleiten des selbstständigen Lernens und dem Vermitteln von Struktur erfüllen?
  • Wie müssen Lernarrangements aussehen, damit Methoden zu mehr Lernerfolg führen?

Dr. Kerstin Tschekan, Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein. 
Sie setzt sich für einen „neuen Geist“ in der Schule ein. Angeleitet von Begleitpersonen sollen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig ihre Kompetenzen aneignen können.

Thomas d’Hénin und Michael Rohdenburg, Oberschule Helgolander Straße, Bremen. 
Der Fachsprecher Mathematik und der Ganztagskoordinator schildern die Methode 
des forschend-entdeckenden Lernens, mit der ihre Schülerinnen und Schüler mathematische Phänomene in ihrer Lebenswelt erkunden.

Moderation: Tanja Klockmann, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Schleswig-Holstein, und Christina 
Tietjen, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Bremen


Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 4: Nicht ohne unsere Partner! Wie Kooperation zu einer Win-Win-Situation wird.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Kooperation mit außerschulischen Partnern – das kann zur Erfolgsgeschichte werden, wenn man es richtig angeht.
  • Wie viel Kooperation braucht eine Ganztagsschule? Bedeuten viele Partnerschaften auch eine hohe Qualität der Schule?
  • Wie müssen Kooperationen gestaltet sein, damit sie einen Mehrwert statt nur 
Mehrarbeit schaffen?
  • Wie gestaltet man Kooperationen in ländlichen Regionen sinnvoll?

Simona Schmöche und Heike Lange, Grundschule Johann Wolfgang von Goethe, 
Eisenhüttenstadt. Die Schulleiterin und die Hortleiterin berichten von gelungener Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Thomas Umbscheiden, Ernst Schmalenberger, Ole Wangerin und Maren Ossig, Gymnasium Engen. Das Team aus Baden-Württemberg erläutert, wie vielfältige Kooperationen und Bildungspartnerschaften die Lernkultur an der Schule verändern.

Moderation: Ute Krümmel, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Brandenburg, und Sylvia Mihan, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 5: Offene Schule! Wie Kooperation Schule verändert.

  • Bildung geht alle etwas an und sollte nicht hinter verschlossenen Türen stattfinden.
  • Die Schule öffnen und trotzdem den Lehrplan einhalten – geht das?
  • Wer koordiniert die Öffnung der Schule in den Stadtteil?
  • Woher kommen die Gelder für die zusätzlichen Projekte?

Björn Lengwenus, Stadtteilschule, Hamburg-Barmbek. Er leitet die Abteilung Fraenkelstraße der Schule und zeigt, wie das Konzept der „offenen Schule“ funktionieren kann – zum Beispiel durch die Mitarbeit von Menschen aus dem Stadtteil.

Moderation: Andrea Blaneck, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung


Bericht und Material aus dem Workshop

SV-Workshop 1: Blick auf meine Ganztagsschule! Schülerinnen und Schüler ziehen Bilanz.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wie stehen eigentlich Schülerinnen und Schüler zu ihrer Ganztagsschule?
  • Wo sehen sie Probleme und wie nehmen sie diese wahr?
  • Wie können Kinder und Jugendliche sich noch besser an Veränderungen in ihrer Schule beteiligen?

Lucy Demers vom LandesSchülerRat Sachsen und Raisa Spiller vom Stadtschülerrat Dresden kennen die Perspektive von Schülerinnen und Schülern aus ihrer täglichen Arbeit. In ihrem Workshop laden sie dazu ein, die Sicht von Jugendlichen auf ihre Ganztagsschule genauer zu betrachten.

Bericht aus dem Workshop

Freitag 06. Dezember 16:00 - 18:00 Uhr

Workshop 6: Mehr Qualität! Wie Veränderungsprozesse in Gang kommen.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wie kann eine Ganztagsschule ein professionelles Management und funktionierende Team- und Kommunikationsstrukturen entwickeln?
  • Welche Prozesse und Verfahren sind dabei besonders hilfreich?
  • Welche Personen übernehmen dafür Verantwortung, dass der Veränderungsprozess von Dauer ist?

Ines Petermann und Benita Wittig, Sekundarschule Friedrichstadt, Wittenberg. „Wege entstehen beim Gehen“ – diesem Motto folgen die Schulleiterin und die didaktische Leiterin, die an ihrer Schule mutig Veränderungsprozesse angehen.

Jürgen Winzer und Alexander Schmuck, Georg-Forster-Gesamtschule, Wörrstadt. Der stellvertretende Leiter und der Ganztagskoordinator verdeutlichen die überzeugende Qualitätsentwicklung an ihrer Schule. Mit ihrem Team beschreiten sie neue Wege einer Beteiligungskultur und realisieren Veränderungsprozesse an ihrer Schule.

Moderation: Gerhild Vollherbst, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht aus dem Workshop

Workshop 7: Gemeinsam lernen! Was Vernetzung in der Kommune Schulen bringt.

 

  • Gemeinsame Projekte von Schule und außerschulischen Partnern und regelmäßiger Austausch der Beteiligten – in der Bildungslandschaft Bad Oldesloe arbeiten die Kommune und die Stadtteilschule eng zusammen.
  • Wie kann Schule externe Partner sinnvoll einbinden und Synergieeffekte nutzen?
  • Wie können Schule und Kommune sich im Alltag gut austauschen, vor allem zum 
Lernstand der Kinder und Jugendlichen? 
An welchen Stellen entlastet die Zusammenarbeit in der Bildungslandschaft die Schule?

Sabine Prinz, Stadtschule Bad Oldesloe. Die Schulleiterin weiß, welche Bedeutung funktionierende Partnerschaften in der Bildungslandschaft haben.

Karin Heinzen, Stadt Bad Oldesloe. Die Leiterin des Sachgebiets „Kinder und Jugend“ schildert die Zusammenarbeit aus Sicht der Stadt.

Moderation: Melanie Helm-Becker, Landesinstitut für Pädagogik und Medien Saarland, und Marion Nagel, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Sachsen


Bericht aus dem Workshop

Workshop 8: Mehr Schulerfolg! Welche Unterstützung Schülerinnen und Schüler brauchen.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Was bedeutet Schulerfolg heute und wie ist er messbar?
  • Wie kann man Schülerinnen und Schüler so gezielt fördern, dass sie in der Schule erfolgreich sind?
  • Wie wichtig ist eigenverantwortliches Lernen und welche Rolle spielen dabei 
multiprofessionelle Teams?

Hendrik Schleicher und Annette Langer, Carlo-Mierendorff-Schule, Frankfurt am Main. Bei Schulerfolg geht es nicht nur um gute Noten – aber auch. Das Team der Frankfurter Schule hat reichlich Erfahrung damit gesammelt, wie man Schülerinnen und Schülern zu mehr Erfolg und besseren schulischen Leistungen verhelfen kann. Davon berichten der stellvertretende Schulleiter und die Stufenleiterin der Klassen 8–10.

Moderation: Michele Reder und Jana Krug, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 9: Gemeinsam stark! Wie unterschiedliche Professionen zusammen arbeiten.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Welche Modelle und Rituale gibt es, um weiteres pädagogisches Personal und 
außerschulische Partner mit einzubeziehen?
  • Welche Anforderungen stellt die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern 
an die Lehrkräfte?
  • Wie schafft man eine Kultur der Anerkennung der unterschiedlichen Professionen?

Renate Lecke und Christine Glaser, Alfred-Nobel-Schule, Berlin. Die Schulleiterin und die Schulsozialpädagogin berichten über ihre Erfahrungen mit außerschulischen Kooperationspartnern und ihren Weg zu multiprofessioneller Zusammenarbeit. Dabei gehen sie der Frage nach, wie sich die Arbeitsprozesse verändern, wenn Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und außerschulische Kooperationspartner zusammenarbeiten.

Moderation: Christine Florack, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, und Karin Wagnitz-Brockmöller, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Berlin



Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 10: Soziales Lernen! Wie Ganztagsschule es fördern kann.

  • Was sind konkrete Ziele des sozialen Lernens und welche Erfolge können Schulen     dadurch erreichen?
  • Wie gelingt es, eine anregende Lernatmosphäre zu schaffen, in der Feedback und     soziales Lernen einen festen Platz haben?
  • Wie kann ein Konzept für soziales Lernen aussehen, das alle tragen und miteinander umsetzen?

Michael Strehler und Dr. Christa Horn, Kaiser-Heinrich-Gymnasium, Bamberg. Der Schulleiter und die Direktoratsmitarbeiterin schildern, was die Ziele Werteerziehung, soziale Verantwortung und eigenständiges Lernen für die tägliche Arbeit an der Schule bedeuten. 
Carola Gorke und

Robin Blume, Regelschule „Ludwig Bechstein“, Arnstadt. Die Schul-leiterin und der Ganztagskoordinator berichten, weshalb sie besonderen Wert auf die Ausbildung sozialer Fähigkeiten und einen respektvollen Umgang miteinander legen. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, im Unterricht und am Nachmittag Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Moderation: Annika Ochner, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

SV-Workshop 2: Hausaufgaben adé! Welche Alternativen es im Schulalltag gibt.

 

  • Welche Funktion haben Hausaufgaben und welche vernünftigen Alternativen gibt es?
  • Wie können diese Alternativen sinnvoll in den Schulalltag integriert werden?
  • Welche Räume und Zeiten eignen sich besonders für ihre Umsetzung?

Wer bis nachmittags zur Schule geht, möchte seinen Abend nicht noch mit Hausaufgaben verbringen. Dieses Problem kennen viele Schülerinnen und Schüler – Lara-Valeska Liebert vom SV-Bildungswerk nimmt das Thema in ihrem Workshop auf.

Bericht aus dem Workshop

Samstag, 07. Dezember 10:00 - 12:00 Uhr

Workshop 11: Inklusive Schule! Wie sich das Schulleben verändert.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Was macht eine inklusive Ganztagsschule aus?
  • Wie kann das Schulteam den Entwicklungsprozess hin zur inklusiven Ganztagsschule anstoßen und begleiten?
  • Wie gelingt die praktische Umsetzung im Schulalltag?

Stefanie Polzer-Pupel, Gorch-Fock-Schule, Bremerhaven. Die Rektorin berichtet von ihrer Schule, die besonderen Wert darauf legt, dass ihre „Mannschaft“ kulturell, ethnisch und sozial vielfältig ist.

Gerald Tuschner, Schulcampus, Rostock-Evershagen. Der Schulleiter und sein Team widmen sich gemeinsam dem Thema Inklusion und schaffen die pädagogischen Voraussetzungen dafür, eine „Schule für alle“ zu werden.

Moderation: Dirk Kollhoff, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Mecklenburg-Vorpommern, und Juliane Fleddermann, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Hamburg



Berichte und Dokumente aus dem Workshop

Workshop 12: Im eigenen Tempo! Welchen Rhythmus heterogene Gruppen brauchen.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Ein neues Rhythmisierungskonzept zu erstellen, ist eine große Herausforderung für eine Schule, denn dies beeinflusst die Organisation des Tagesablaufs, der Woche und des Schuljahres – und damit auch die Nutzung der Räume und den Personaleinsatz.
  • Welche Methoden helfen Pädagoginnen und Pädagogen dabei, die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen?
  • Wie können Lehrkräfte leistungsstarke oder -schwache Schülerinnen und Schüler im „Regelunterricht“ gleichermaßen berücksichtigen?
  • Wie trägt individuelles Lernen zur Rhythmisierung bei?

Daniela Schinke, Melanie Trebing und Dr. Elke Reuting, Friedrich-Wöhler-Schule, Kassel. Die stellvertretende Leiterin, die Ganztagskoordinatorin und die Mitarbeiterin der schulbezogenen Sozialarbeit berichten von möglichen Rhythmisierungskonzepten.

Ingrid Schwendel und Liane Frassek, Oberschule Niederwiesa. Die Schulleiterin und ihre Kollegin bringen die Erfahrungen aus ihrer Schule in Sachsen mit.

Moderation: Judith Strohm, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 13: Nah dran! Wie kulturelle Bildung lebensweltliches Lernen ermöglicht.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Wenn Schülerinnen und Schüler sich mit großer Begeisterung mit eigenen Fragen auseinandersetzen, haben diese meist direkten Bezug zu ihrer Lebenswelt.
  • Wie kann es gelingen, die Fragen der Schülerinnen und Schüler in den Schulalltag einzubeziehen?
  • Welche Rolle können dabei außerschulische Kulturpartner spielen?
  • Was muss geschehen, damit lebensweltliches Lernen nachhaltig im Schulalltag
  • verankert werden kann?

Christian Kammler und Levia Murrenhoff, Philipps-Universität Marburg. Sie stellen das Konzept des neuen Weiterbildungsmasterstudiengangs „Kulturelle Bildung an Schulen!“ vor, der Lehrkräften Hinweise für lebensweltliches Lernen an Schulen gibt.

Franka Sommer, Laborschule Dresden, und Anja Schenkel, Deutsches Hygiene-Museum, Dresden. Die Pädagogin und die freie Museumsmitarbeiterin geben Einblick in ihre Zusammenarbeit und berichten über ihre Erfahrungen mit Jugendlichen, die selbst forschen und ihre eigenen kulturellen Projekte umsetzen.

Moderation: Harriet Völker, Kulturamt Leipzig

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 14: Die Jugendhilfe mit an Bord! Wie Sozialarbeit ganztägiges Lernen unterstützt.

 

Die Jugendhilfe mit an Bord! Wie Sozialarbeit ganztägiges
Lernen unterstützt.

  • Neben dem Unterricht sind Pädagoginnen und Pädagogen häufig auch damit konfrontiert, dass sie Beratung und Unterstützung in sozialen Fragen geben sollen. Gut, wenn Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter fest zum Schulteam gehören und den Lehrkräften beratend zur Seite stehen.
  • Wie findet Schulsozialarbeit ihren Platz im Stundenplan und im pädagogischen Konzept der Schule?
  • Wie können Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter dauerhaft in den Schulalltag integriert werden, damit sie nicht nur im Einzelfall gerufen werden, wenn es „brennt“?
  • Welche Wege bietet Schulsozialarbeit für die Öffnung der Schule in das lokale Umfeld?

Andrea Bährend, Leiterin des Projekts „GanzTag“ des Zentrums für Ausbildung und berufliche Qualifikation Oberhausen, und Christian Ide vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Flensburg.

Sarah Böhm, Schulsozialarbeiterin am Hans-Sachs-Berufskolleg Oberhausen, und Jens Koll, Ganztagskoordinator der Comenius-Schule, Flensburg.

Sami Mehmet, Schüler an der Comenius-Schule.

Moderation: Birgit Schröder und Herbert Boßhammer, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Nordrhein-Westfalen

Bericht aus dem Workshop

Workshop 15: Alles neu! Wie eine andere Lernkultur die Lehrerrolle verändert.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Eine Besonderheit von Ganztagsschulen ist ihre veränderte Lernkultur: Lernen wird individualisiert, selbstgesteuert und findet eher in Kleingruppen statt.
  • Eine neue Lernkultur an Ganztagsschulen – wie funktioniert das Konzept für alle Beteiligten?
  • Wie hat sich die Lehrerrolle verändert und wie kann mit Widerständen und Ängsten umgegangen werden?
  • Wie gelingt es, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem Förderbedarf im Ganztag zu integrieren?

Marion Lindner, Dorothee Schmidt-Hofner, Sabine Klatt und Yaira Wahmhoff, Grundschule Franzosenkoppel, Hamburg. Die Schulleiterin, die Ganztagskoordinatorin, die Förderkoordinatorin und die Erzieherin berichten von besonderen Förderkonzepten und einer veränderten Rolle der Lehrkräfte.

Solvey Rother, „Spielhaus Fahrenort“. Die Vertreterin des lokalen Kooperationspartners beleuchtet die Zusammenarbeit der Schule mit Honorarkräften und mit Einrichtungen im Stadtteil.

Moderation: Dr. Stefanie Hildebrandt, Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Bericht und Material aus dem Workshop

Workshop 16: Gesund und trotzdem lecker! Wie eine bewusste Ernährung im Schulalltag verankert werden kann.

 

  • Wie können Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung des Schulessens beteiligt werden?
  • Was trägt zur besseren Akzeptanz des Schulessens bei?
  • Wie kann der Spagat zwischen gesund und lecker gelingen?

Vera Lamberts und Hermine Gronau, Vernetzungsstellen Schulverpflegung Saarland und Baden-Württemberg.

Sie wissen, dass gesunde Ernährung wesentlich zum Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern beiträgt. Vollwertig soll sie sein – aber natürlich auch dem Geschmack der Jugendlichen entsprechen.
Die Expertinnen für Schulernährung stellen bundes- und landesweite Konzepte zur Ernährungsbildung vor und fragen, wie sich diese auf das Angebot von Schulverpflegung auswirken.

Moderation: Daniela Wellner-Petsch, Serviceagentur „Ganztägig lernen“ Berlin

Bericht und Material aus dem Workshop

SV-Workshop 3: Mit dabei von Anfang an! Zehn Jahre Schülerbeteiligung an Ganztagsschulen.

(c) Piero Chiussi / DKJS

  • Welche guten Beispiele für Schülerbeteiligung gibt es?
  • Wie genau funktioniert Peer-Training in Ganztagsschulen?
  • Was sind aktuell die Bedingungen und Herausforderungen für junge Menschen, die sich aktiv in ihre Schule einbringen möchten?

David Weigend vom SV-Bildungswerk ist Experte, wenn es um die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an Ganztagsschulen geht. In den vergangenen Jahren haben die Jugendlichen reichlich Erfahrung darin gesammelt, wie sie veränderte, lebendige Schule mitgestalten können. Bewährte Modelle sind das Schulentwicklungsprojekt
„Mobile Zukunftswerkstatt“ und das Peer-Learning-Programm der SV-Beraterinnen und -Berater.

Bericht und Material aus dem Workshop